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Mein Wechsel zum Basalinsulin Levemir

Als ich im September 2004 erstmals von den ach so genialen Vorzügen eines neuen Basalinsulins hörte wurde ich neugierig. In den Vorstellungen der Problemfälle erkannte ich mich teilweise wieder. Sollte dieses Insulinanaloga auch was für mich sein?

 

Herausfinden kann man sowas nur wenn man es auch selbst probiert. Da im zarten Alter von 46 Jahren meine Familienplanung abgeschlossen ist wollte ich es wagen, trotz der vielen Bedenken die immer mal wieder geäußert werden. Mein Arzt war nicht soo begeistert meinte aber mir zutrauen zu können, das ich damit umgehen kann.

 

Bisher war ich auf NPH-Insulin (Protaphan) eingestellt. Mit 15 IE morgens gegen 7:00Uhr und 30 IE abends gegen 22:00Uhr konnte ich meinen HbA1c um 6% herum halten. Schon früher war mir von einem namhaften Diabetologen mal angeraten worden, auch mittags eine Basalrate zu spritzen um das Insulinloch am Nachmittag zu überbrücken. Ich hatte das eine Zeit lang duchgehalten aber dann aus Bequemlichkeit wieder verworfen.

Der letzte HbA1c-Wert vor der Umstellung war 6,5% . Ich kopierte zunächst das Spritzschema und fand, es hat sich nicht verändert.
Mit der Zeit kam mir die Überlegung die abendliche Basalrate zum Abendessen so zwischen 18:00 und 19:00 Uhr zu spritzen. Da es sich bei Levemir um ein Insulin handelt, das deutlich mehr als 12 Stunden abdeckt macht es Sinn die Injektion in eine Zeit zu legen in der man die Basalrate nicht so leicht vergessen kann. So spritze ich heute meine Basalrate nahezu im 12 Stundenrythmuns der am Wochenende schon mal aus dem Takt gerät, was aber keine großartigen Auswirkungen hat. Das war früher mal anders. Wurde Sonntagsmorgens mal 3 Stunden länger geschlafen stieg mein BZ wg. Insulinmangel leicht über 200mg/dl

Gut 2 Wochen ging das so ganz gut, bis ich bemerkte, das mein Blutzucker etwas sehr sensibel auf geringe BEmengen reagierte, wenn die letzten Basalrate schon was her war. Ich erhöhte also die Dosis der Basalrate erst auf   20 IE morgens und 35 IE abends und später auf 25 IE morgens und 40 IE abends.

In den letzten Wochen musste ich viel Umdenken lernen. Mein Hypoverhalten hat sich verändert. Unter NPH-Insulin meldete sich ein Hypo oft sehr spät. Manchmal kamen die Hyposymptome erst wenn ich einen Wert unter 40mg/dl vom Messgerät las. Dann aber kam es mit einer Häftigkeit die mich zum übermäßigen Essen zwang. Unter 30Min hatte ich dann selten den Normalzustand wieder erreicht. Manchmal kamen auch keine Hyposymptome. Ich war einfach müde, legte mich mittags mal für ein Halbstündchen hin, wachte erst nach 3 Stunden wieder auf und musste mir anhören was ich alles geantwortet haben soll..
Jetzt unter Levemir kündigen sich Hypos schon zwischen 60 und 70mg/dl ganz sanft an. Ich hab dann noch gut Zeit die Kohlenhydrate auszusuchen und zu bemessen, denn das ist heute wichtig. Mit Levemir bringt mich gut die Hälfte des Hypostoffs wieder auf Kurs. Es war Anfangs nicht leicht, die richtigen Mengen für die Hypo zu kalkulieren. Inzwischen hat sich das aber eingependelt. Ich esse dann nicht mehr so viel und brauche dem entsprechend auch nicht mehr soviel zu korrigieren weil ich mal wieder über´s Ziel hinaus geschossen bin.
Es ist mir heute mit Levemir auch mal möglich, den Tag ohne Mittagessen bis zum Abendessen durchzuhalten ohne das mein Blutzucker Kapriolen schlägt.

Die Insulinempfindlichkeit stieg an. Ich meine damit den IE/BE-faktor für die Bolusgaben. Heute kann ich morgens, mittags, abends die gleichen Insulinmengen / BE spritzen und muss nicht mehr wie früher für 4BE überlegen wie denn jetzt darauf wohl reagieren würde.

So gesehen ist Levemir für mich schon ein Gewinn. Die Aussagen, dass der HbA1c sich auch gut verbessern ließe kann ich nicht bestätigen. Nach 3 Monaten habe ich wieder meinen HbA1c ermitteln lassen und war etwas enttäuscht hier keine Verbesserung zu sehen. Auch die Gewichtsreduktion ist bei mir noch nicht erkennbar. Ich kann halt essen was ich will, ich nehme nicht ab. Vielleicht sollte ich´s mal mit einer Diät versuchen.

 

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