Mittwoch, 28. Februar 2007
Erster deutscher Diabetes-Risiko-Score, der außerhalb der klinischen Praxis anwendbar ist.
Ein Wissenschaftlerteam um Hans-Georg Joost, wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), hat den ersten Deutschen Diabetes-Risiko-Score entwickelt, der außerhalb der klinischen Praxis anwendbar ist.
Er basiert auf deutschen Studiendaten und ist ab dem 28. Februar auf der DIfE-Homepage unter drs.dife.de verfügbar. ...mehr
Dienstag, 27. Februar 2007
Die seit Jahren zu beobachtende Diabetes-Epidemie in Deutschland wird bis 2010 ein geschätztes Ausmaß von mindestens zehn Millionen betroffenen Bundesbürgern erreicht haben!
Daraus ergibt sich die Zielsetzung und Aufgabe des Nationalen Aktionsforums Diabetes mellitus (NAFDM): Deutschland erhält ein gemeinsam erarbeitetes Diabetes-Programm bis 2010, in das alle Ergebnisse und Erkenntnisse aus den Projektgruppen (Prävention/Versorgung/Forschung) einfließen. ...mehr
Montag, 26. Februar 2007
Die absolute Zahl der Herz-Kreislauferkrankungen - nach wie vor Todesursache Nummer eins in Deutschland - wird wegen der fortschreitenden Überalterung der Bevölkerung in Zukunft eher zu- als abnehmen. Relativ gesehen gibt es allerdings auch eine gute Nachricht: Das Herzinfarktrisiko ist in den letzten Jahren aufgrund medizinischer Fortschritte in der frühzeitigen Behandlung zurückgegangen. Bei Diabetes und seinen Ursachen sieht es hingegen weniger erfreulich aus: So hat im Laufe der Jahre einer der wichtigsten Risikofaktoren, das Übergewicht, immer mehr zugenommen. Dies gilt vor allem für jüngere Frauen, weshalb bei ihnen mit einem vermehrten Auftreten von Folgeerkrankungen wie Typ 2 Diabetes mellitus und seiner Vorstufen gerechnet werden muss. Auf dieses Ergebnis weist das GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit anlässlich des heutigen Tages der Gesundheitsforschung hin und bezieht sich dabei auf Daten, die das KORA - Herzinfarktregister der GSF in Augsburg seit 1984 sammelt und auswertet. ...mehr
Freitag, 23. Februar 2007
Frauen, die die Diabetes-Mittel Avandia, Avandamet oder Avandaryl der Firma GlaxoSmithKline nehmen, droht scheinbar ein höheres Risiko an Knochenbrüchen. ...mehr
Mittwoch, 14. Februar 2007
Allein in Deutschland gibt es ca. sechs Millionen diagnostizierte Diabetiker. Die Anzahl der an Parodontitis Erkrankten liegt noch höher. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa die Hälfte der Bundesbürger betroffen ist. Auf den ersten Blick scheinen die beiden weit verbreiteten Volkskrankheiten nicht viel miteinander zu tun zu haben. Heute weiß man jedoch, dass die Zuckerkrankheit und die Entzündung des Zahnhalteapparates in einer engen Wechselbeziehung zueinander stehen, sich gegenseitig beeinflussen und auch gemeinsam Folgeerkrankungen im Körper auslösen können. ...mehr
Bestimmte Inhaltsstoffe des Gewürzes Zimt sind nach aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen in der Lage, den Blutzucker bei Diabetikern um bis zu 30 Prozent zu senken, informiert heute Diabetesberater Sven-David Müller-Nothmann vom Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) in Köln. Der sekundäre Pflanzenstoff Methylhydroxy-Chalcone-Polymer, kurz MHCP genannt, führt bei Typ 2 Diabetikern zu einer Blutzuckersenkung. MHCP wirkt am Insulinrezeptor der Körperzellen. Es hat eine insulinähnliche Wirkung und in Kombination mit Insulin wirkt MHCP insulinverstärkend, stellt Sven-David Müller-Nothmann in seinem neuen Buch "Blutzucker natürlich senken" dar. ...mehr
Zellen verpflanzen, die Insulin produzieren diese Behandlungsmethode für Typ-1-Diabetiker sorgte in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen. Doch laut einer neuen Studie hält sich der Erfolg in Grenzen. ...mehr
Dienstag, 13. Februar 2007
Ärzte sollten bei der Behandlung von Patienten mit Bluthochdruck darauf achten, dass die Medikamente nicht die Entwicklung des Diabetes Typ 2 begünstigen. Dies fordert die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer kürzlich im Lancet (2007; 369: 201-207) veröffentlichten Übersicht über 22 Studien. Deren Analyse ergab, dass Hochdruck-Patienten nach der Verordnung bestimmter Wirkstoffgruppen häufiger an Diabetes Typ 2 erkrankt waren. ...mehr
Montag, 12. Februar 2007
Menschen mit Diabetes leiden etwa doppelt so häufig an Depressionen wie Gesunde. Die Depression mindert nicht nur die Lebensqualität erheblich, sie verkürzt auch die Lebenserwartung. In der groß angelegten Diabetes-Depressions-Studie (DAD-Studie) stellen Forscher unter Leitung der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Westfälischen Klinik Dortmund/Ruhr-Universität Bochum daher verschiedene Möglichkeiten der Behandlung von Depressionen bei Diabetikern auf die Probe. Sie vergleichen eine bewährte medikamentöse Therapie mit einer speziell für Diabetespatienten angepassten Verhaltenstherapie. Interessierte Patienten, die seit mindestens einem Jahr an Diabetes leiden und Insulin spritzen müssen, können an der Studie noch teilnehmen. Informationen gibt es bei der Studienhotline unter 0231/450-32607 oder im Internet unter http://www.dadstudie.de.
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IKK-Bundesverband schließt Rabattvertrag über Humaninsuline. Demnach sparen die KK Geld, wenn man sich für Humaninsulin der Firma B. Braun entscheidet... ...mehr
Freitag, 9. Februar 2007
Blutzuckerselbstkontrolle bei Diabetes ist eine Grundvoraussetzung für einen ausgeglichenen Stoffwechsel und ein flexibles, selbstbestimmtes Leben. Doch wie setzt man dies im Alltag richtig um? Die neue Broschüre "Besser messen bei Diabetes" zeigt Insulinbehandelten nicht nur, wie und wann gemessen werden sollte. Sie erklärt auch, was die gemessenen Werte bedeuten und welche Konsequenzen aus ihnen zu ziehen sind. Zusammen mit individuellen Blutzuckermesskarten, in die der Arzt das persönliche Messschema und Zielwerte eintragen kann, leistet sie anschauliche Hilfestellung auf dem Weg zur eigenverantwortlichen Therapie. ...mehr
Mittwoch, 7. Februar 2007
Diabetes ist zur neuen Volkskrankheit geworden. Etwa acht Millionen Menschen leiden in Deutschland unter den verschiedenen Formen dieser Krankheit. Und aktuellen Prognosen zufolge werden es im Jahr 2010 zehn Millionen sein.
Aufklärung und Information über Diabetes bietet vom 11. Februar bis zum 27. Mai eine Präsentation im Showroom des Heinz Nixdorf MuseumsForums in Paderborn. Das Krankheitsbild wird ebenso dargestellt wie die historische Entwicklung von der Entdeckung der "Zuckerkrankheit" und des Insulins bis zu heutigen Therapiemethoden. ...mehr
Dienstag, 6. Februar 2007
Viele Eltern diabetischer Kinder wünschen sich maßgeschneiderte Informationen - nicht nur unmittelbar nach Diagnosestellung, sondern auch für den Alltag mit Diabetes. Hier kann ihnen der Accu-Chek Eltern Service mit kompetentem Rat weiterhelfen. Dass dieser Service und auch die altersgerechten Materialien den Eltern damit eine neue Qualitat im Diabetesmanagement bieten, bestätigt jetzt eine aktuelle Befragung von Roche Diagnostics mit 200 Teilnehmern im Rahmen einer telefonischen Umfrage. ...mehr
Montag, 5. Februar 2007
Die Anzahl der Diabetes-Erkrankungen ist in den letzten Jahren rapide angestiegen. Voraussichtlich werden zehn Millionen Deutsche im Jahr 2010 an Diabetes mellitus erkrankt sein - mitsamt den Risiken für zahlreiche Folgeerkrankungen. Die Auswirkungen dieser Entwicklungen sowie neue Behandlungs- und Präventionsmöglichkeiten diskutieren Experten neben weiteren Themen auf der diesjährigen Tagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) vom 16. bis 19. Mai 2007 im Congress Center Hamburg, zu der knapp 7.000 Teilnehmer erwartet werden. ...mehr
Die Entwicklung einer neuen Generation von Blutzucker-Teststreifen hat meist zur Folge, dass sich Menschen mit Diabetes immer wieder an neue Messgeräte gewöhnen müssen. Um das zu vermeiden, verbindet Abbott Diabetes Care bewährten Komfort mit dem aktuellen Stand der Entwicklung. ...mehr
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